Dienstag, 14. Oktober 2014

Personalisiertes E-Mail-Marketing; springen Sie jetzt auf den Zug auf!

Wer kennt das nicht, nach der Bestellung in einem Online-Shop erhält man unkoordiniert und in hoher Frequenz E-Mails. Der Empfänger dieser E-Mails wird mit Informationen überhäuft, welche ihn nicht interessieren. So werden die Mails solcher Absender künftig direkt in den Spam-Ordner umgeleitet. Diese Mailings/Newsletter sind nicht adressatengerecht und verfehlen deshalb den Empfänger mit ihrer Botschaft.

Wie können wir als Online-Shop dafür sorgen, dass diese Mails nicht im Spam-Ordner landen, sondern vom Empfänger gelesen werden und evtl. sogar sein Interesse geweckt wird?

Bruno Bucher äussert sich in seinem Buch "Digital Marketing - Strategie Konzeption Realisation" zum Thema eCommerce sowie Newsletter u. ä. wie folgt:
"Permission Marketing fand seinen Anfang in den Rückantwort-Coupons in Inseraten. Der Interessent konnte Informationsmaterial bestellen und erteilte der werbenden Unternehmung durch ankreuzen eines entsprechenden Kästchens die Erlaubnis, auch für andere Fälle Briefpost senden zu können. Der Begriff erlebte mit der Überflutung der Menschen durch nicht bestellte Emails, so genannten SPAM, eine Art Revival. Newsletter per Email zu versenden ohne das eine explizite Erlaubnis des Empfänger vorliegt, gilt heute als massiver Marketingfehler, der mehr Schaden anrichtet als er Nutzen bringt. Deshalb ist es von grosser Bedeutung, dass bei der Leadgenerierung nicht nur um Name und Adresse des Interessenten geht, sondern auch um seine Erlaubnis, ihn in die Datenbank der Unternehmung aufnehmen und bei Gelegenheit informieren zu dürfen" (S. 372) 
Quelle: http://www.pcpro.co.uk/

Personalisieren, ist das die Lösung?! 

Relativ simpel zeigt sich die Umsetzung bei Online-Shops, welche Ihre Kunden dazu verpflichten ein Konto zu eröffnen und bestimmte private Daten anzugeben. So können die Kunden anhand soziodemographischer Kriterien segmentiert werden. Durch die abgewickelten Bestellungen wird auch immer klarer, welchen "Geschmack" der Kunde hat. D. h. die Art der Artikel, welche er häufig bestellt werden systematisch vorgeschlagen, auch die Rabatte können dementsprechend gesteuert werden.
Ziel des E-Mail-Marketings ist primär, den Empfänger der E-Mail auf die eigene Homepage zu locken. Dort müssen spezifisch ausgewählte Artikel eingeblendet werden und scheinbar per Zufall gibt es diese Artikel heute mit einem Rabatt. Wer kennt diese Situation nicht?
Das funktioniert nur, wenn die Kundendaten bereits bekannt sind.

Es empfiehlt sich nicht, praktisch blind E-Mail-Marketing mit eingekaufte Mailing-Listen zu betreiben. Denn schliesslich erhalten Sie nur eine Chance für den 1. Eindruck! Also überlegen Sie sich gut, welche Strategie Sie verfolgen und welche Instrumente Sie nutzen wollen.

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