Mittwoch, 22. Oktober 2014

Die Strategie für Ihr Storytelling

Ohne eine fundierte und genau geplante Strategie funktioniert auch im "Digital Marketing" nichts.

Wie sieht also eine Strategie im Storytelling aus?

Im Kapitel 2, Abschnitt 6 des Buches Digital Marketing - Analyse Strategie Realisation von Bruno Bucher wird ein Segelschiff auf dem wir unsere Vision erreichen wollen symbolisch dargestellt.

Der Bootsrumpf ist die Basis auf der wir aufbauen wollen. Hier ist die Unternehmensgeschichte angesiedelt. Auf dieser Basis wird alles weitere aufgebaut. Als Beispiel können Sie die Unternehmensgeschichte von Thömu's nachlesen.

Etwas vom Wichtigsten auf einem Schiff ist der Kapitän und seine Crew.  Essenziell ist hier, dass Sie authentisch sind und gerne im Mittelpunkt stehen. Natürlichkeit und Charme spielen hier auch eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Dann muss das Produkt oder die Produkte, welche fortan immer mit unserem Unternehmen in Bezug gebracht werden sollen, ausgewählt werden. Wir suchen hier nicht zwingend die Produkte, welche am meisten Wertschöpfung bringen, sondern Objekte, welche unsere Botschaft am besten überbringen können. Innovationen stehen logischerweise im Vordergrund.

Den eigenen Kunden kommt ebenfalls eine Rolle zu, denn Sie nutzen unsere Leistung und können somit als Referenzkunden genutzt werden. Die Firma Kuka Robotics führt ihre Referenzkunden sogar auf ihrer Internetseite auf. Ob dies eine gelungene Massnahme ist, wird wohl nur Kuka selbst wissen oder was meint ihr dazu?

Nun steht das Storytelling Schiff!

Quelle: Bruno Bucher "Digital Marketing - Analyse Strategie Realisation" 2014, S. 83

Als letztes werden die Milestones oder auch Points of no return bestimmt. Das Schiff soll unbeirrt auf diese Punkte zusteuern, auch während stürmigen Zeiten. Wir können aufkommende Gewitter rechtzeitig umschiffen und haben für jede Lage ein neues Drehbuch bereit.

Wir haben hier einige interessante Beispiele aus der Hotellerie für Sie bereit:

In «A Palace Story» schlüpfen die Mitarbeiter des Badrutt's Palace Hotel St. Moritz in die Rolle ihrer anspruchsvollsten Gäste und werden so zu den eigentlichen Stars des Hotelfilms.



Oder Dario Cadonau im IN LAIN Hotel Cadonau, welcher zuerst als Spinner bezeichnet wurde und jetzt bewundert wird.


Und als Schlussbouquet noch den Blog von Hotelier Thomas Frei vom Hotel Bernerhof Gstaad:

Der Wanderhotelier - Das bin ich

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