Donnerstag, 30. Oktober 2014

Das Drehbuch für Ihr Storytelling

Als Fortsetzung zu unserem Blogeintrag „Die Strategie für Ihr Storytelling" möchten wir Ihnen das Drehbuch zur Steuerung des Storytelling Schiffes näherbringen, so dass Sie für jedes Gewitter gewappnet sind…

Bruno Bucher erläutert in seinem Buch Digital Marketing - Analyse Strategie Realisation folgender Drehbuch-Prozess:

  • Jeder Erfolg kann und sollte auf einem Satz zurückzuführen sein: die Synopsis.
  • Die Prämisse ist eine Aussage, aus der eine logische Schlussfolgerung gezogen wird.
  • Protagonist ist mit einem Held der Geschichte. Er sollte aus dem Geschehen herausragen und genaustens charakterisiert werden.
  • Der Antagonist ist das genaue Gegenteil des Protagonisten, aber genau so relevant für ein Drehbuch: der Gegner, der sog. Bösewicht. Damit keine Identifizierung des Zuschauers mit dieser Figur möglich ist, sollten seine Eigenschaften und Beweggründe nicht detailliert veranschaulicht werden.
  • Supporter/Nebenfiguren unterstützen den Protagonisten während seiner Reise und in seinen Handlungen.
  • Das Exposé ist ein "lebendes Arbeitspapier" und muss den Entscheidungsträgern gefallen. Aus diesem Grund muss es laufend an die gesammelten Rückmeldungen angepasst werden.
  • Das Treatment führt alle Einzelelemente zusammen und bildet die endgültige Basis für das Drehbuch.
  • Bruno Bucher definiert das endgültige Drehbuch als eine ausformulierte und für die filmische Umsetzung optimierte Geschichte.
Zur Veranschaulichung der Themen Drehbuch und Storytelling empfehlen wir Ihnen folgende Beiträge:
Auch die Rede von Kevin Spacey zum Thema "Story" und den drei Elementen Konflikt, Authentizität und Publikum ist sehenswert.


Kurz zusammengefasst: Ohne Konflikt gibt es keine Geschichte. Denn Konflikte erzeugen nicht nur Spannung und fesseln die Zuschauer, sondern sie bieten Lösungen - Ihre Lösung! Authentizität bietet Ihnen zudem die Möglichkeit über die Lösung zu reflektieren und aufrichtig hinter Ihrem Produkt zu stehen.

Schreiben Sie auch Geschichte? ;)

Freitag, 24. Oktober 2014

Swisscom - Die Social Media Strategie, Notizen 24.10.2014

...live aus der Vorlesung
Für all jene, welche nicht dabei waren oder nicht ganz so aufmerksam zugehört haben ;)

Besuch Swisscom (Jan Biller, Social Media & Community Manager): 
Einblicke in eine Unternehmung, die die Social Media Kanäle beherrscht.

Die Swisscom führt ein ausführliches Monitoring von all ihren Kanälen. Drittkanäle werden hier auch überwacht. Darunter sind z. Bsp. Twitter, LinkedIn (v. a. HR), Youtube und Facebook. Eher weniger wichtig ist G+, aber auch hier ist Swisscom aktiv. Scheinbar scheint auf dieser Plattform auch ein Need vorhanden zu sein.
Sie haben auch eigene Social Media wie Swisscom Labs (Ideensammlung) oder die Swisscom Community.

Positionierung von Social Media:
  • Facebook generiert keine Verkäufe, ist aber wichtig fürs Branding: Kommunikation und Social Commerce
  • Youtube wichtig für die Kommunikation
  • Twitter / Swisscom Community: Support
  • Kununu / Xing / LinkedIn: HR
  • Swisscom Labs: Product Development / Beta-Tests
Cross-Channeling, z. Bsp. Ergebnisse von Swisscom Labs werden auf Facebook vorgestellt.

Strategische Grundsätze:
  • Wenige, aber starke Präsenzen
  • Wir gehen dorthin wo der User ist
  • Wir bieten dem User einen Mehrwert in seinem Alltag
  • Wir führen Dialog und sind kritikfähig (keine Zensur) -> Transparenz!
Customer Care:

Positionierung:
  • Customer Care für die Einwohner der digitalen Welt
  • Einheitliche und crossmediale Experience über alle Touchpoints
Ziele:
  • Verdoppelung der Online Kontaktquote und Reduktion der Supportaufwände
  • Kundenzufriedenheit
Wichtigste Kanäle:
  • Support Community
  • Twitter
  • Youtube
Twitter:
  • Klassische Präsenzen auf de, fr, it, en
  • Swisscom B2B
  • Service Level für die Kanäle max. 24Std., Ziel 30Min
  • Identifikation des Kunden je nach Problemfall nötig. 
  • Sehr wichtig: Proaktive Störungsmeldung
Facebook:
Primär ist Facebook der Marketing Kanal. Sehr stark investiert in das Content Marketing.

Facts & Figures:
Ca. 15'000 Interaktionen pro Monat

Support Community:
  • Kunden helfen Kunden
  • Fester Bestandteil der Online Experience
  • Messbare Callreduktion
  • Proaktive Störungskommunikation
  • Page views 700'000 / Monat
  • Durchschnittliche Antwort nach 4 Std.
  • Wichtigster Bestandteil sind die SuperUser (Top 25 SuperUser 600h/Monat)
    Weshalb machen die SuperUser das? Primär intrinsisch motiviert, Sie haben ein riesen Wissen und wollen das teilen. Altruismus. Ratings von anderen Usern. Fundamentaler Wert für ihr Leben. Und wehe der Algorythmus stimmt einmal nicht und die Ratings sind falsch. Persönliche Treffen mit Swisscom, 2x im Jahr. Sie dürfen Produkte testen, z. Bsp Swisscom TV Web 2.0.
Der (Social) Customer Lifecycle:
Consumer -> Pre-Activist -> Activist -> Rwarded Activist -> Advocat

Motive und Anreize:
  • Interesse an Themen & Produkte
  • Wissenserwerb
  • Helfen
  • Anerkennung
  • Community & andere Mitglieder
  • Interesse an Firma/Marke
  • Spass
  • Einflussmöglichkeiten
  • Materielle Kompensation
  • Freizeitbeschäftigung/Zeitvertrieb
  • Community voranbringen
Swisscom Friends:
Eigener Dienst anbieten (mila)

Youtube:
Mediamatiker-Lehrlinge machen die Video's, sehr nahe an der Swisscom, authentisch

Auswertung:
Schwierig und noch nicht implementiert
Wichtig ist vor allem die Kundenzufriedenheit, diese soll auf den Kanälen überprüft werden

Wenn alles was heute online verfügbar ist, nicht mehr abrufbar wäre, dann hätte die Swisscom ca. 40% mehr Calls.

Zukünftige Herausforderungen:
  • validierte Messmodelle
  • Realtime Analytics & KPI's
  • Customer Insigts
  • Predictive Analytics
  • Integration in Standardprozesse
  • Social by Design
Prediction:
Es braucht keine Social-Media-Experten, es braucht Marketing-Experten mit Social Media Know-How!

Der Weg:
  • Den Schritt ins "Social Web" wagen
  • Gleichgesinnte im Unternehmen finden
  • Lernen & Professionalisieren 
  • KPI's definieren
  • Messen & Reporten
Die Learning:
  • Sei proaktiv
  • Interagiere auf Augenhöhe
  • Offeriere Mehrwert
  • Nutze die Macht der "Crowd" und honoriere das Geleistete
  • Bereichere Deinen Content mit User generated Content
  • Interaktionen zählen mehr als "Likes"
...flash!

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Die Strategie für Ihr Storytelling

Ohne eine fundierte und genau geplante Strategie funktioniert auch im "Digital Marketing" nichts.

Wie sieht also eine Strategie im Storytelling aus?

Im Kapitel 2, Abschnitt 6 des Buches Digital Marketing - Analyse Strategie Realisation von Bruno Bucher wird ein Segelschiff auf dem wir unsere Vision erreichen wollen symbolisch dargestellt.

Der Bootsrumpf ist die Basis auf der wir aufbauen wollen. Hier ist die Unternehmensgeschichte angesiedelt. Auf dieser Basis wird alles weitere aufgebaut. Als Beispiel können Sie die Unternehmensgeschichte von Thömu's nachlesen.

Etwas vom Wichtigsten auf einem Schiff ist der Kapitän und seine Crew.  Essenziell ist hier, dass Sie authentisch sind und gerne im Mittelpunkt stehen. Natürlichkeit und Charme spielen hier auch eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Dann muss das Produkt oder die Produkte, welche fortan immer mit unserem Unternehmen in Bezug gebracht werden sollen, ausgewählt werden. Wir suchen hier nicht zwingend die Produkte, welche am meisten Wertschöpfung bringen, sondern Objekte, welche unsere Botschaft am besten überbringen können. Innovationen stehen logischerweise im Vordergrund.

Den eigenen Kunden kommt ebenfalls eine Rolle zu, denn Sie nutzen unsere Leistung und können somit als Referenzkunden genutzt werden. Die Firma Kuka Robotics führt ihre Referenzkunden sogar auf ihrer Internetseite auf. Ob dies eine gelungene Massnahme ist, wird wohl nur Kuka selbst wissen oder was meint ihr dazu?

Nun steht das Storytelling Schiff!

Quelle: Bruno Bucher "Digital Marketing - Analyse Strategie Realisation" 2014, S. 83

Als letztes werden die Milestones oder auch Points of no return bestimmt. Das Schiff soll unbeirrt auf diese Punkte zusteuern, auch während stürmigen Zeiten. Wir können aufkommende Gewitter rechtzeitig umschiffen und haben für jede Lage ein neues Drehbuch bereit.

Wir haben hier einige interessante Beispiele aus der Hotellerie für Sie bereit:

In «A Palace Story» schlüpfen die Mitarbeiter des Badrutt's Palace Hotel St. Moritz in die Rolle ihrer anspruchsvollsten Gäste und werden so zu den eigentlichen Stars des Hotelfilms.



Oder Dario Cadonau im IN LAIN Hotel Cadonau, welcher zuerst als Spinner bezeichnet wurde und jetzt bewundert wird.


Und als Schlussbouquet noch den Blog von Hotelier Thomas Frei vom Hotel Bernerhof Gstaad:

Der Wanderhotelier - Das bin ich

Samstag, 18. Oktober 2014

Geschichten - Eine universelle Sprache

Geschichten sind Mythen, Märchen, Legenden, etc. in denen ein rätselhaftes, interessantes und packendes Geschehen in einem Kontext beschrieben wird. Auch Plakate und Werbespots vermitteln in kondensierter Form eine Geschichte. Hierbei definiert die Handlung, die Erzählweise, der Held/Bösewicht u. V. m. die Spannung der Geschichte.

Eine gut erzählte Geschichte fasziniert den Kunden und führt zu einer emotionalen Bindung, so dass der Entschluss zum Kauf getroffen wird.

Apple gilt als Musterbeispiel für Erzählkünstler. Nicht nur, dass die Firmengeschichte verbildlicht werden kann (Bucher 2014, S. 68ff.), sondern auch die Produkte werden dementsprechend vermarktet:


Da bereits einige unserer Kommilitonen und Kommilitoninnen der BFH in Ihrem Blog den Begriff "Stroytelling" erläutert und anhand sehr guter Beispiele veranschaulicht haben, u. a. "Die Welt des Digital Marketing" und "Einblick in die Welt des digitalen Marketings", möchten wir auf ein ergänzendes Thema eingehen: die Kommunikation.

Prof. Dr. Friedmann Schulz erläutert in seinem „Vier-Ohren-Modell“ (oder auch „Nachrichtenquadrat“) verschiedene Kommunikationsebenen. Das „Vier-Ohren-Modell“ basiert auf der Theorie, dass eine Mitteilung auf vier verschiedene Ebenen versendet und auf vier verschiedenen Ebenen empfangen werden kann:

-       Sachinformation
Hier werden Daten, Fakten und Sachverhalte vermittelt. Als Empfänger gilt es diese auf ihre Wichtigkeit zu priorisieren und auf ihre Wahrheit zu prüfen.
-       Selbstkundgabe
Jede Äusserung des Absenders gibt einen Teil seiner Persönlichkeit preis, wie z. B. Gefühle, Werte und Bedürfnisse. Der Empfänger erhält Informationen um die Charakterzüge des Empfängers abzuwägen.
-       Beziehungshinweis
Während der Absender Hinweise zu seiner Beziehung zum Empfänger preisgibt, kann der Empfänger sich durch diese wertgeschätzt, beleidigt, etc. fühlen.
-       Appell
Hier werden explizit oder impliziert Ratschläge, Appelle oder Handlungsweisen vermittelt, welche der Empfänger als solche wahrnimmt.

Bucher hat das Modell von Prof. Dr. Schulz wie folgt modifiziert und abgebildet:
Die Taube signalisiert die mitgeteilten Sachinhalte, die Eule repäsentiert die Dimension Selbstkundgabe, der Rabe steht für die Beziehungsfragen und der stolze Adler für den Appell.
Quelle: Bruno Bucher "Digital Marketing - Analyse Strategie Realisation" 2014, S. 65










Die Kommunikation erfolgt jeweils simultan auf diesen vier Ebenen. Um eine Geschichte zu erzählen ist es somit notwendig die Komplexität der Kommunikation zu kennen und die richtige Erzählweise zu wählen, denn „Die unmissverständliche Kommunikation ist der Idealfall und nicht die Regel“ (Bucher 2014, S. 64).

Dienstag, 14. Oktober 2014

Personalisiertes E-Mail-Marketing; springen Sie jetzt auf den Zug auf!

Wer kennt das nicht, nach der Bestellung in einem Online-Shop erhält man unkoordiniert und in hoher Frequenz E-Mails. Der Empfänger dieser E-Mails wird mit Informationen überhäuft, welche ihn nicht interessieren. So werden die Mails solcher Absender künftig direkt in den Spam-Ordner umgeleitet. Diese Mailings/Newsletter sind nicht adressatengerecht und verfehlen deshalb den Empfänger mit ihrer Botschaft.

Wie können wir als Online-Shop dafür sorgen, dass diese Mails nicht im Spam-Ordner landen, sondern vom Empfänger gelesen werden und evtl. sogar sein Interesse geweckt wird?

Bruno Bucher äussert sich in seinem Buch "Digital Marketing - Strategie Konzeption Realisation" zum Thema eCommerce sowie Newsletter u. ä. wie folgt:
"Permission Marketing fand seinen Anfang in den Rückantwort-Coupons in Inseraten. Der Interessent konnte Informationsmaterial bestellen und erteilte der werbenden Unternehmung durch ankreuzen eines entsprechenden Kästchens die Erlaubnis, auch für andere Fälle Briefpost senden zu können. Der Begriff erlebte mit der Überflutung der Menschen durch nicht bestellte Emails, so genannten SPAM, eine Art Revival. Newsletter per Email zu versenden ohne das eine explizite Erlaubnis des Empfänger vorliegt, gilt heute als massiver Marketingfehler, der mehr Schaden anrichtet als er Nutzen bringt. Deshalb ist es von grosser Bedeutung, dass bei der Leadgenerierung nicht nur um Name und Adresse des Interessenten geht, sondern auch um seine Erlaubnis, ihn in die Datenbank der Unternehmung aufnehmen und bei Gelegenheit informieren zu dürfen" (S. 372) 
Quelle: http://www.pcpro.co.uk/

Personalisieren, ist das die Lösung?! 

Relativ simpel zeigt sich die Umsetzung bei Online-Shops, welche Ihre Kunden dazu verpflichten ein Konto zu eröffnen und bestimmte private Daten anzugeben. So können die Kunden anhand soziodemographischer Kriterien segmentiert werden. Durch die abgewickelten Bestellungen wird auch immer klarer, welchen "Geschmack" der Kunde hat. D. h. die Art der Artikel, welche er häufig bestellt werden systematisch vorgeschlagen, auch die Rabatte können dementsprechend gesteuert werden.
Ziel des E-Mail-Marketings ist primär, den Empfänger der E-Mail auf die eigene Homepage zu locken. Dort müssen spezifisch ausgewählte Artikel eingeblendet werden und scheinbar per Zufall gibt es diese Artikel heute mit einem Rabatt. Wer kennt diese Situation nicht?
Das funktioniert nur, wenn die Kundendaten bereits bekannt sind.

Es empfiehlt sich nicht, praktisch blind E-Mail-Marketing mit eingekaufte Mailing-Listen zu betreiben. Denn schliesslich erhalten Sie nur eine Chance für den 1. Eindruck! Also überlegen Sie sich gut, welche Strategie Sie verfolgen und welche Instrumente Sie nutzen wollen.

Freitag, 10. Oktober 2014

Einzigartig, überraschend und unerwartet: Guerilla Marketing

Bruno Bucher veranschaulicht in seinem Buch „Digital Marketing – Analyse StrategieRealisation“ das Mobile Marketing. Hierbei handelt es sich um ein Instrument zur langfristigen Kundenbindung mit Hilfe von möglichst massgeschneiderten Angeboten (Spiele, Videos, News, Alerts, Zahlungen, etc.).

Im Zusammenhang mit existierenden Mobile Marketing-Kampagnen, erwähnt Bucher anhand der Abbildung „Geschäftsmodellentwickung“ (S. 237) die Guerilla-Strategie: „Bis zur Lancierung des Apple iPhones dominierten die Mobilfunkoperatoren das Geschehen. Praktisch in einer Guerilla-Strategie baute Apple ein Paralleluniversum auf und übernahm das Diktat auf globaler Ebene über das Mobileinhalte-Geschäft“ (Bucher 2014, S. 237)

Irritiert aufgrund des verwendeten Begriffs „Guerilla“ (spanischer Ausdruck für Kleinkrieg), haben wir nach einer Definition dieser Strategie sowie Praxisbeispiele gesucht.

Bei unserer Recherche ergaben sich Schwierigkeiten im Unterscheiden von Viral und Guerilla Marketing. Nachdem wir einige Marketingblogs und Internetseiten durchgestöbert hatten, konnten wir folgende Merkmale festlegen: beide Strategien zielen darauf ab, ein möglichst grosses Publikum zu erreichen. Guerilla Marketing findet jedoch mehrheitlich „offline“ bzw. in der realen Welt statt. Übergreifende Medien werden lediglich für dessen Verbreitung verwendet. Wohingegen Virales Marketing auf eine rasche Verbreitung durch Follower, Fans, etc. via sozialen Netzwerke abzielt.

Guerilla Marketing – Definition und Beispiele


Werbung via sozialen Medien, Zeitungen, TV-Spots, etc. – Unternehmen haben es in der heutigen Zeit schwierig sich oder ihr Produkt bei einer solchen Informationsüberflutung zu platzieren und hervorzuheben. Wenn Guerilla Marketing richtig umgesetzt wird, bietet diese Strategie eine kostengünstige sowie aufsehenerregende/unkonventionelle Möglichkeit zur Differenzierung.

„Guerilla Marketing is a body of unconventional ways of pursuing conventional goals. It is a proven method of achieving profits with minimum money.” – Jay C. Levinson

Der Begriff „Guerilla Marketing“ wurde Mitte der 1980er Jahre vom Marketing Experten Jay C. Levinson geprägt. Nach Levinson definiert sich diese Marketingstrategie unter anderem durch folgende Prinzipien:

§  Guerilla Marketing ist vor allem auf kleine Unternehmen und Selbständige ausgerichtet.
§  Ein weiterer Fokus liegt auf den monatlich neu gegründeten Kundenbeziehungen.
§  Für eine Kampagne sind mehrere Marketing Instrumente zu kombinieren.
§  Kundenansprachen sind vor allem individuell zu verfassen. Je kleiner die Kundenzielgruppe, desto besser.
§  Die Konzentration sollte vielmehr auf der Zustimmung des Kunden liegen, ihm weitere Informationen zusenden zu können, anstelle des Erzwingens eines direkten Verkaufsabschluss.
§  Man soll seiner Kampagne treu bleiben. Ein effektiver Rhythmus ist zu verwenden, anstatt für jede Kampagne eine neuen Werbeslogan zu entwickeln.
(sämtliche Angaben in diesem Abschnitt gemäss guerilla-marketing-portal.de):

Heutzutage wird Guerilla Marketing nicht mehr nur von KMUs angewendet. Diese Marketingstrategie wird auch von grossen Unternehmen implementiert um durch einmalige, punktuelle und örtlich begrenzte Marketingmassnahmen/Kampagnen Aufsehen zu erregen sowie ein Erlebnis für die primäre Zielpersonen zu generieren.

Folgend einige Kampagnen zur Veranschaulichung:

Red Bull

Micasa

Nike

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es für die Umsetzung von Guerilla Marketing Querdenker, welche eine kreative Idee mit Hilfe langfristiger Planung sowie einer intensiven und präziser Vorbereitung umsetzen, benötigt. Übergreifende Medienverwendung sichert zudem eine maximale Werbewirkung.


Wir hoffen, Ihnen anhand dieses Blogeintrages die Guerilla-Strategie nähergebracht zu haben und freuen uns auf Ihr Feedback!

Dienstag, 7. Oktober 2014

Facebook als Kommunikationsmittel und Marketinginstrument

Bei der regelmässigen Nutzung von Sozialen Medien ist die Präferenz der befragten Schweizer und Schweizerinnen wie folgt: Facebook (80%), Youtube (64%), Google+ (gegenüber dem Vorjahr rückläufig 32%), Twitter und Instagram (19%).

Für Firmenauftritte ist Facebook am beliebtesten: 59% der Befragten gaben an, auf Facebook einer oder mehreren Unternehmen zu folgen. Gefragt nach den Institutionen folgen 50% Medien, ca. 43% Unternehmen und knapp 40% der Befragten Marken.

43% der Befragten erwarten Informationen zum Unternehmen, 39% unterhaltsame Beiträge und 37% möchten über Themen rund um das Unternehmen informiert werden. 33% der Befragten gaben an, bereits indirekt über Facebook etwas gekauft zu haben, sei dies aufgrund einer aufgeschalteten resp. geposteten Aktion oder eines Inserates (sämtliche Angaben in diesem Abschnitt gemäss www.mcschindler.ch 2014 & Bernet ZHAW Studie Social Media 2013).















Warum Facebook für Ihr Unternehmen?
  • Erhöhung der Auffindbarkeit Ihres Unternehmens im Internet.
  • Die vereinfachte Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden führt zu einer Erweiterung Ihres Kundenkreises und durch die Vernetzung via "Likes" ("Gefällt mir") generieren Sie Fans für ihr Unternehmen/Produkt/Dienstleistung. Zudem steht Ihnen ein weiteres Instrument zur Betreuung Ihrer Stammkunden zur Verfügung.
  • Eine grössere Frequenz Ihrer Homepage durch die Promotion Ihres Unternehmens auf Facebook führt zu mehr Verkäufe.
  • Aussagekräftige Galerien und Posts führen zur Imageverbesserung/-Optimierung.
  • Als schneller Feedback-Kanal ermöglicht Ihnen Facebook ein effizientes Beschwerdemanagement.
  • Auswertungen zu Ihren Aktivitäten auf Facebook ermöglichen eine stetige Verbesserung des Marketinginstruments und eine schnellere Reaktion auf Trends.
Wichtig ist herauszufinden, welche Art von Strategie Sie auf Facebook verfolgen möchten (Information/Aufklärung, Verkauf/Angebote, Unterhaltung, Erhöhung des Bekanntheitsgrades, etc.) und die Gestaltung einer entsprechender Strategie.

Doch wie ist Ihnen der Erfolg garantiert?

Starbucks gilt mit mehr als 31 Millionen "Likes" und 1.5 Millionen Followers als Paradebeispiel für die Nutzung von Facebook. Folgend wichtige Tipps und Tricks von Alexandra Wheeler, Verantwortliche für die globale Digitalstrategie von Starbucks:
  • Bei Social Media dreht sich alles um Beziehungen: Fördern Sie nicht nur den Kontakt zu den Kunden, sondern auch zwischen den Kunden.
  • Seien Sie authentisch.
  • Verknüpfen Sie die digitale und reale Welt durch Anlässe und Aktionen.

Samstag, 4. Oktober 2014

Die digitale Welt...

Tausende von Möglichkeiten etwas falsch zu machen! ;)
10 worst social media marketing fails

Wichtig für Unternehmen, welche mit digitalem Marketing starten möchten:

  1. Nachhaltige Grundlagen schaffen. Das heisst Verständnis für die neue Kommunikation zu schaffen.
  2. In die Communities hineinhören, lernen und eigene Assets finden. Themen, Bedürfnisse und Probleme im Social Web eruieren.
  3. Die Massnahmen in einem Konzept konkretisieren. Ein Projektteam wird zusammengestellt und dieses erarbeitet einen Massnahmeplan für die einzelnen Zielgruppensegmente.
  4. Spielend lernen, was funktioniert. Durch Erfahrung lernen, was die richtigen Massnahmen sind. Haben Sie Spass dabei!
  5. Massnahmen umsetzen und Social Media im Unternehmen ausrollen. Erstellen eines Roadmaps, denn das Ziel von Social Media in Ihrem Unternehmen sind Fans und Freunde anstelle von "einfachen" Kunden. Seien Sie authentisch, wertschätzend und lassen Sie los! Schaffen Sie Content, der Ihre User weiterbringt. Verteilen Sie die Inhalte breit, aber bewusst je nach Plattform.
  6. Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Messen und optimieren Sie, das bringt Sie weiter!