Freitag, 21. November 2014

Habegger Academy - Gastvortrag Samuel Röthlisberger, Notizen 21.11.2014

...live aus der Vorlesung
Wie in den Wochen zuvor bloggen wir direkt aus der Vorlesung, für all jene, welche nicht dabei waren oder nicht ganz so aufmerksam zugehört haben ;)


"Sie sind im Marketing oder der Live-Kommunikationsbranche tätig und interessieren sich für die mediale Inszenierung von Objekten und Räumen oder für den Bereich Eventtechnik? Fehlt Ihnen die zündende Idee oder benötigen Sie einen Fachreferenten aus unserer Branche? Dann haben wir hier das richtige Angebot für Sie"

Die Habegger Academy macht vor allem Inszenierungen für Events.

Alles soll heute ein Erlebnis sein!
Erlebnis Card, Erlebnisberg, Erlebnisgastronomie...

Aus was besteht ein Erlebnis (im Plenum):
  • Emotionen / Gefühle
  • nicht alltäglich
  • (positiv) überraschen / Überraschung
  • wenn man es teilen kann
Erkenntnis: Ein Erlebnis kann man machen, man kann es inszenieren

Zu den Zutaten...

Emotionen: Glück, Wut, Angst, Freude, Trauer, Erstaunen
ganz fieses Experiment (haha!)...Herr Röthlisberger bat uns die Augen zu schliessen. Er wolle zwei Studierenden auf die Schultern klopfen, diese müssen später auf Kommando singen. Die meisten unter uns hatten Angst, denn die Mehrheit (Achtung Mutmassung) kann nicht singen. Fakt ist, niemand wurde angetippt. Die Erleichterung war riesig ;o)

Fünf Kanäle um Emotionen zu kreieren:
  • sehen
  • hören
  • fühlen
  • riechen
  • schmecken

Sieht aus wie im Himmel, viel Luft nach oben für Entwicklungen. Eine frische Brise für die Politik. Ein weisses Hemd für die Unbeflecktheit. Er sieht aus, als habe er eine Vision, als sei er fokussiert. Es sieht aus, als ginge er nach vorne, weil wir von links nach rechts schauen. Herr Röthlisberger hat das Bild seitlich gespiegelt, so dass Obama anders da steht. So habe ich das Gefühl er steht mit dem Rücken zur Wand, zuerst bemerkt man den Schatten in seinem Gesicht. In der Originalperspektive wirkt das Gesicht freundlicher.

Super Beispiel, was habt ihr noch mitgenommen?

Hören:
Musik kann Gefühle vermitteln. 
Herr Röthlisberger hat uns verschiedene Musik vorgespielt. Innert Sekunden hatten alle ein Bild vor dem inneren Auge. 

Fühlen und Riechen:
Gestaltung des Eingangsbereichs: Holz, Teppich, Stoffe (Dinge die angenehm zum anfassen sind)

Spannung: Aufbau von Spannung, Cliff-hanger (Spannung aufrecht halten), den Höhepunkt im letzten Drittel, der Anfang (Prolog) ist das wichtigste (siehe James Bond, die Spannungsbadewanne...), das Ende (Epilog, Steve Jobs --> "there is one more thing")

Z = L - E (Zufriedenheit des Kunden = meine Leistung -  Erwartung des Kunden)

Risiko: Wer ein Erlebnis generieren will, muss versuchen für den Betrachter/Zuschauer ein Risiko zu schaffen (siehe Red Bull)

Mensch: Der Mensch muss Teil sein des Erlebnisses, er muss interagieren können. Interaktion während Veranstaltungen, damit man live abstimmen kann. 
Sogar sehr intime Momente werden so gestaltet, dass viele mitmachen können. 
Sehen sie dazu beispielsweise die vielen Heiratsanträge, welche inszeniert werden:


Spuren: Ankerpunkte, Erinnerungen
Mit was werden Menschen später noch konfrontiert. Foto's von Profi's, Give-away's oder z. Bsp. die Festivalbändeli 

...als kleine Eselsbrücke...
Daumen: Emotionen
Zeigfinger: Spuren
Mittelfinger: Spannung
Ringfinger: Risiko
kleiner Finger: Mensch

Besten Dank für den sehr spannenden Vortrag!

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